Live, Die, Repeat (Edge of Tomorrow)


Edge of Tomorrow
USA 2014
Regie: Doug Liman
Schauspieler: Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Lara Pulver, Jeremy Piven

Freigabe: FSK 12
Regionalcode:0 
Blu-ray Disc-Format:  DL (double-layer) (50 GB)
Verpackung: Amaray
Bildformat: 16:9 - 2,40:1 (1080p)
Tonformat:  Deutsch (DTS-HD 7.1), Englisch (DTS-HD 7.1)

Laufzeit: 113 Minuten

Story:

In nicht allzu ferner Zukunft überrennen Außerirdische die Erde. Die Aliens sind den Menschen sowohl technisch als auch intellektuell überlegen. In einer verzweifelten Selbstmordmission bündelt die Menschheit alle verbliebenen Kräfte und startet die entscheidende Offensive. Eingezogen wird auch der unerfahrene Bill Cage, der schnell fällt. Doch nach dem Kontakt mit einem Alien ist er in einer Zeitschleife gefangen. So muss er den entscheidenden Tag immer wieder erleben. Gleichzeitig wird er immer stärker und kampferprobter.

Kritik:

Zugegeben herrscht seit ein paar Jahren wahre Goldgräberstimmung in Sachen Science Fiction. Nach wirklich vielen nenneswerten Filmen kommt nach Oblivion nun das nächste Werk mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Die Tatsache mit der Scientology Zugehörigkeit wollen wir nicht näher in die Bewertung des Films einfliessen lassen, hat aber auf jeden Fall einen faden Beigeschmack.

Das Regisseur Doug Liman sich im Actiongenre, welches hochglanzgestärkt ist auskennt, hat er bereits mit Mr. & Mr. Smith sowie mit der Bourne Identität bewiesen. Neben Tom Cruise gesellt sich Emily Blunt die Genrefreunden jetzt nicht wirklich unbedingt bekannt sein dürfte.

Alieninvasionen machen eigentlich immer Spaß und mit Ausnahme weniger Titel ist die Umsetzung oft gelungen. Dabei geht Live, Die, Repeat aber einen deutlich unkonventionelleren Weg. Es gibt keine große Vorgeschichte (lediglich Nachrichteneinspieler), keine auschweifenen Erzählungen zu dem Beginn der Invasion und der Gründe. Nein, wir befinden uns gleich in einer modernen Variante von D-Day wieder. Der Kontinent Europa ist in der Gewalt der Alienrasse. Statt mit Landungsbooten starten unsere vereinten Truppen von den britischen Inseln aus um am Strand in der Normadie mit Helikoptern zu landen.

Dabei stecken die Soldaten in speziellen Exoskeletten um die Kampfkraft zu erhöhen und überhaut eine Chance gegen die blitzschnellen Aliens zu haben. Das diese den Menschen haushoch überlegen sind, wird in den ersten spektakulären Kampfszene deutlich. Zwar gibts kein Schutzschild wie in Independence Day und die Jungs sind auch nicht so einfach zu zermatschen wie in Battle Los Angeles doch man kann man sie töten.

Die Aliens sind allerdings gewöhnungsbedürftig und wirken schon wie eine billige Kopie von den Wächtern aus der Matrix Filmreihe. Da hätte man sich durchaus mal was anderes überlegen können. Zudem sind sie wie erwähnt blitzschnell, was natürlich das Tempo und die Spannung erhöht, den ein oder anderen Scfi Fan aber auch nerven kann.

Und täglich grüßt das Murmeltier, denn Tom Cruise stirbt in dem Film unzählige Tode (ca. 134 mal!). Die Gegner seiner Person können sich daran ergötzen doch nach der ersten Skepsis greift die Erzählstruktur einfach. Spannend und temporeich, ja fast wie ein Computerspiel, dass man immer wieder verliert und vom letzten Speicherpunkt weiterspielt, kämpft man sich gegen eine fiese Intelligenz, Stück für Stück weiter.

Dabei macht Tom Cruise seine Sache sehr routiniert und ohne jegliche Schwäche. Auch Emily Blunt kann in Ihrer Rolle als Engel von Verdune oder der Full Metal Bitch, wie sie die Soldaten nennen gänzlich überzeugen. Trotz der äußerst actionlastigen Story bleibt noch Zeit die Charaktere ausreichend zu zeichnen.

Eine Atempause wird dem Zuschauer in den 113 Minuten Laufzeit nur für wenige Minuten gewährt. Für den Toilettengang der Sofa-Soldaten wird dringend die Pause-Taste von uns empfohlen. Dabei sind die Effekte blockbustergerecht vom Feinsten nach dem heutigen Maßstab inszeniert und wirken realistisch und gradezu bombastisch.

Bis auf wenige Ausnahmen bleibt der interessant gestaltete Plot auch nachvollziehbar und dürfte selbst für penetranteste Filmfehlersucher eine Herausforderung darstellen. Einen gewichtigen Fehler haben wir allerdings ausgemacht, so steuert Major Cage selbstgefällig einen Minivan, was mit Kampfanzug Rita Vrataski vorher nicht möglich war!

Das wichtigste nämlich den Unterhaltungsfaktor gewinnt "Live, Die, Repeat" haushoch. Kurzweilig und spannend kommt in keiner Minute Langeweile auf und so können wir den Film in fast allen Punkten als äußerst gelungen bezeichnen.

Filmnerds erkennen zwar trotz der Buchvorlage„All You Need Is Kill“ des Japaners Hiroshi Sakurazaka viele Paralellen zu anderen Werken um mit Starhip Troopers (Propaganda), Battle Los Angels (Sehr ähnliche 1zu1 Fights) und The Source Code (Resets) mal einige zu nennen. Auch das im Vergleich zum restlichen Film eher schwaches und plötzliches  Ende wertet den Film leicht ab. Ansonsten habe wir es hier aber mit perfekter Hollywoodunterhaltung für Scfi- und Actionfans zu tun!

 

Fazit:  gelungene Alieninvasion die sich zwar in Summe nicht neu erfindet aber glänzend und bombastisch unterhält!

Qualität: 
Härte:

 


Bild:

Trotz des hohen Budgets wurde der Film noch klassich auf Zelluloid gedreht und nicht digital. Das Bild ist trotzdem sehr gelungen, weisst aber eine leichte Körnung auf. Plasitzität und Kontrast befindet sich auf bestem HD-Niveau und auch sonst gibt´s keine Kritik.

Wertung:

Ton:

Erfreulich, ein HD Master Audio 7.1 Ton der dem Film würdig klingt. Tolle Dynamik, tiefe Bässe, gute Dialogverständlichkeit und eine dichte Surroundkulisse runden das Spektakel ab. Hier finden wir einfach keine Kritik, doch es geht natürlich noch ein Quäntchen besser wie andere Titel beweisen.

Wertung:

Extras:

  • DER STRAND WIRD ERSTÜRMT: Durch einen Sprung in die Schützengräben bekom- men wir einen schonungslosen Eindruck vom Dreh der epischen Science-Fiction- Filmschlacht.
  • WAFFEN DER ZUKUNFT: Wir erleben mit, wie Tom Cruise und Emily Blunt sich in ultimative Kampfmaschinen verwandeln. Sie lassen uns teilnehmen an ihrem rigorosen Fight-Training und den komplexen körperlichen Problemen bei der Verkabelung mit Drahtseilen, dem Tragen von Ganzkörper-Artilleriewaffen und Wettläufen mit dem Tod bei der Umgehung des feindlichen Sperrfeuers – und das immer und immer wieder.
  • ON THE EDGE MIT DOUG LIMAN: Wir erleben den leidenschaftlichen Regisseur, der sich dem hohen Anspruch stellt, diesen futuristischen Krieg realistisch darzustellen.
  • DELETED SCENES


Wertung:
 


 Gesamtwertung: 

Super Blu-ray Disc die jeder Scfi- und Heimkinofan in seiner Sammlung haben sollte!

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