Virus - Hölle der lebenden Toten


Produktion: Italien 1980

 

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iginaltitel:
Inferno dei morti viventi
Genre: Horror
Regie: Bruno Mattei
Darsteller:

Margit Evelyn Newton als Lia Rousseau
Franco Garofalo als Zantaro
Selan Karay als Max
José Gras als Lt. Mike London
Gaby Renom als Osborne
Joseph Lluís Fonoll als Vincent
Piero Fumelli als Mr. Farrara
Patrizia Costa als Josie
Bruno Boni als Josie's Husband
Cesare Di Vito als Technician Lawson
Sergio Pislar als Technician Fowler
Joaquín Blanco als Professor Barrett
Bernard Seray als Barrett's assistant
Victor Israel als Zombie priest
Pep Ballenster als Reporter
Esther Mesina als Woman in Bar

Länge:
96:30 Min.
Bild: 1,85:1
Ton:

Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Italienisch (Dolby Digital 1.0 Mono)

Code: 2
Extras: s.u.
Sprachen Deutsch, Italienisch
Freigabe: ungeprüft
Untertitel: Deutsch
   
Label:

Cine Club

Veröffentlichung: 01. April 2004
 

Covertext:

"Auf einem verlassenen Atoll irgendwo im Pazifik werden in einer Forschungsanstalt Versuche mit Viren durchgeführt. Nach einem Unfall werden Mitarbeiter von neuartigen Virus infiziert. Als Folge bricht in ihnen der Drang zum Kannibalismus aus. Eine Elitetruppe wird auf die Insel geschickt, um den Schrecken zu beenden. Nach den ersten schweren Verlusten beschließt man, einen Großangiff auf das Zentrallabor zu starten. Es kommt zu einer blutigen Schlacht... "

Kritik:

Bruno Mattei, der Name dürfte Explointation-Fans seit Anfag der 70er Jahre ein Begriff sein. Hier drehte Bruno Mattei üble Sexplointation-Machwerke die zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland spielen und sich beispielsweise. der Kulisse eines Konzentrationslagers bedienten. Mit seinem Film "Die Hölle der Lebenden Toten", sprang er dann auf den Zug der damals florierenden Horrorproduktionen auf.

Das der Film eigentlich ein einzigartiges Rip-Off ist, das sowas von dreist produziert wurde, wird euch spätestens nach 30 Minuten Film bewusst. Hier ist nicht nur der Score von Goblin aus dem Film "Dawn of the Dead" geklaut sondern auch Filmaufnahmen von "Gesichter des Sterbens" die einfach in den Film geschnitten worden sind. Ganz zu Schweigen von den vielen Szenen die nahezu 1:1 kopiert worden sind. Bestes Beispiel ist die Szene aus dem Film "Dawn of the Dead" wo zu Beginn eine Sondereinheit ein Haus mit Waffengewalt erstürmt. Hier hat Bruno Mattei gleich die komplette Szene leicht verändert und für seinen Film benutzt. Selbst die Kostüme ähneln denen der "Dawn of the Dead" Protagonisten.

Sieht man von diesem dreisten Klau geistiger Eigentümer ab, lässt der Film das Herz eines jeden Trashfans höher schlagen. Was hier geboten wird ist Trash vom aller feinsten. Hier fliegen einen extrem bekloppte Sprüche "Ey, der Typ kuckt so wie du beim kacken! Ne, wie du beim Wichsen!" um die Ohren das man denkt, man sitzt in einer Nachmittagstalkshow die auf den Privatsendern läuft. Niveau? Vergesst es, der Film hat soviel davon wie ein Glas Gurken.

Aber was soll es, hier färben Special Effects erster Klasse den Bildschirm blutrot. Was Kollegen wie Lucio Fulci bereits vorlegten, nimmt Mattei auf und versucht noch krudere Wege einzuschlagen. Dies wird einem spätestens in dem graphischen Gewaltdarstellung gegen Ende des Filmes bewusst. Auf nähere Details gehe ich aufgrund des Jugendschutzes besser nicht ein. Der Film bietet das, was man von einem Zombiefilm erwartet, eine Menge Blut und Innereien sowie unzählige Head- und Bodyshots. Dies liessen auch die Jugendschutzbehörden nicht spurlos an sich vorbeiziehen und so ist der Film seit dem 02. Mai 2005 in Deutschland bundesweit beschlagnahmt.

Die Story ist spannend erzählt, allerdings stellenweise unlogisch und wirr. Die Schauspieler sind dermaßen gut und überzeugend bei der Sache, dass man sich wundert, dass es einige davon nicht noch weiter gebracht haben. Allen voran ein durchgeknallter Soldat einer Spezialeinheit, der einfach nur köstlich seine Rolle spielt.

Insgesamt lässt sich festhalten das "Die Hölle der Lebenden Toten" zu den besten Zombiefilmen zählt und nur aufgrund seiner dreisten kopiererei nicht mit vergleichbaren Italo-Werken wie Lucio Fulcis "Woodoo - Schreckensinsel der Zombies" mithalten kann.

Fazit: First-Class Trash vom Feinsten, mit einer gehörigen Portion Humor, Blut und überzeugenen Darstellern. Zombiefans müssen den Film einfach besitzen!

 

 

 

   

 Bewertung Film (max. 10 Punkte)

Qualität:
Härte:


DVD:

Bild

Für das Alter des Filmes ist das Bild sehr gut gelungen. Die Kompression ist ebenfalls gelungen hier ist nur selten Blockrauschen zu sehen. Lediglich ein leichtes Hintergrundrauschen fällt negativ auf, so wie tlw. verfälschten Farbdarstellungen. Insbesonders helle Farben und Weißtöne strahlen zu stark.

Bewertung:

Ton:

Für das Tonformat ist der Ton gut gelungen. Die Stereotonspur kommt klar und verständlich rüber und es sind nur wenige Tonfehler bemerkbar. Ein leichtes Hintergrundrauschen ist allerdings desöfteren zu hören, ebenso ein Knistern.

Bewertung:

Sonderausstattung:

Kapitelwahl (11 Kapitel)
• Bildergalerie (Kino Aushangfotos / 18 Bilder)
• Deutscher Trailer (2:08 Min.)
• Englischer Trailer (3:47 Min.)
• Riffs 3 - Die Ratten von Manhatten (2:08 Min.)
• Zombie 3 (japanischer Trailer / 2:43 Min.)
• Robowar (japanischer Trailer / 2:38 Min.)
• Dokumentation (8:34 Min.)

• 12 seitiges farbiges Booklet mit einem Essay über Virus von Christian Keßler . Auf den letzten 4 Seiten befindet sich die komplette Filmographie von Bruno Mattei .

(Laufzeit Extras: 22:05 Min.)

Für diesen Titel fallen die Extras überraschender Weise sehr gut aus!

Bewertung:

Besonderheiten Verpackung:

Die DVD befindet sich in einer Amaray-Hülle die in einem Pappschuber steckt! Die DVD ist laut Cine Club auf 3000 Stück limitiert

Gesamtbewertung DVD :

Eine DVD wie man sie sich für eine solche Produktion wünscht. Bild, Ton und Extras überzeugen jeden Fan von "Die Hölle der Lebenden Toten"

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