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Prey 2022 4.75/5 (2)

USA 2022
Laufzeit: 100 Minunten
FSK 16
Regie: Dan Trachtenberg
Darsteller: ‎ Amber Midthunder, Dane DiLiegro, Dakota Beavers, Stormee Kip, Stefany Mathia, uvm. 

Inhalt:

„Prey“ spielt vor 300 Jahren im Volk der Comanchen und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer wilden und talentierten Kriegerin. Sie wuchs im Schatten einiger der legendärsten Jäger der Great Plains auf. Als ihr Lager bedroht wird, macht sie sich auf den Weg, um ihr Volk zu schützen. Die Bedrohung, mit der Naru konfrontiert wird, entpuppt sich als ein hochentwickeltes außerirdisches Raubtier mit einem technischen Arsenal neuen Ausmaßes, was zu einem bösartigen und erschreckenden Showdown zwischen Naru und dem unbekannten Wesen führt.

Kritik:

Das Fans von Predator einmal ins Disney Universum eintauchen um den 5. Film der Reihe zu sehen hätte wohl niemand gedacht. Es ist halt ein „familienfreundliches“ Schlachtfest mit einer wirklich großzügigen FSK16 Einstufung. Nun gut aber das ist ein anderes Thema. Vielmehr befinden wir uns bei Prey in der Vergangenheit ohne moderne Technologie und mit den Ureinwohnern Amerikas in der Hauptrolle. Der Predator taucht auf und macht Jagd auf den Stamm der Comanchen um unsere Protagonistin Naru. Was uns Trachtenberg hier serviert ist feinstes Unterhaltungskino was zu einer konsequenten Schlachtplatte mutiert. Zwar beginnt Prey ein wenig zäh, kann sich dann aber kontinuierlich steigern. Hervorragend haben uns auch die tollen Sets gefallen. Aus dem Dschungel vom ersten Teil sozusagen in die Wälder Nordamerikas.

Der Blutzoll ist für einen FSK16 Film sehr drastisch und wird auch Splatterfans begeistern können. Der Predator ist super in Szene gesetzt, einzig und allein ein wilder Bär kommt doch schon sehr künstlich animiert daher. Das ist aber zuvernachlässigende Kritik. Ebenso einige gröbere und vor allem logische Filmfehler, welche aber sicher nur dem geschulten Auge auffallen. So wird Naru als Mädchen mit zur Jagd genommen, nach herben Protesten der jungen Krieger und rennt dann in der nächsten Szene führend an der Spitze voran. Gleichberechtigung Anno 1700 sozusagen.

Am meisten hat uns aber die temporeiche Jagd im letzten Drittel des Films gefallen. Hier zeigt der Predator was er auf dem Kasten hat und schnetzelt sich durch die Comanchen, dass die Körperteile nur so fliegen. Ebenso gibt es einen Kampf mit einer Gruppe Europäer die mit den ersten Musketen Jagd auf das Alien machen. Das hier kein Auge trocken bleibt, ist abzusehen. Das Thema, die Spannung und die solide Atmosphäre mit tollen Landschaften schaffen eine klasse Atmosphäre! So kann es im Predator Franchise bitte weitergehen…

Wertung:

8 von 10 Wirbelsäulen

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