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Rats on a Train  

Regisseur ‏ : ‎ Zhenzhao, Lin
Darsteller ‏ : ‎ Chao-Te, Yin, Yiyao, Xia, Yongbo, Jiang
Seitenverhältnis ‏ : ‎ 2.39:1
Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 16 Jahren
Medienformat ‏ : ‎ Breitbild
Laufzeit ‏ : ‎ 1 Stunde und 32 Minuten
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 28. Januar 2022
Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch, Niederländisch
Sprache, ‏ : ‎ Mandarin (DTS-HD 2.0), Deutsch (DTS-HD 5.1)
Studio ‏ : ‎ Splendid Film/WVG

Inhalt:

Ein Zug wird während seiner Fahrt durch die chinesische Provinz von Killerratten angegriffen und lahmgelegt, nur wenige Passagiere entkommen knapp dem Massaker. Um eine todbringende Infektion zu stoppen, die bei den gebissenen Überlebenden rasend schnell auftritt, begibt sich eine kleine Gruppe auf den Weg zu einer nahe gelegenen Siedlung: Im örtlichen Krankenhaus soll es ein Heilmittel geben. Doch auch im Dorf wimmelt es nur so von Heerscharen an äußerst aggressiven Nagern. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit, die Medizin zu finden und rechtzeitig zum Zug zurückzukehren …

Kritik:
Nachdem das asiatische Genrekino auch durch gute Produktionen in Europa salonfähig geworden ist, legen die Verleiher derzeit nach und bringen einiges synchronisiert auf den dt.  bzw. europäischen Markt. Das dies nicht immer die Sahnestücke sind, macht uns Rats on a Train bewusst. Nachdem bereits Zombies, Schlangen und Konsorten die Züge unsicher machten, sind es nun die Ratten. Zweifelsohne hat Lin Zhenzhao´s Film einige positive Aspekte, wie die sehr opulenten Setdesigns und Kostüme, die keiner Hollywoodproduktion in etwas nachstehen. Dazu paaren sich dann allerdings billigste CGI-Effekte die dank guter TVs und hohen Auflösungen sofort sehr künstlich und reingeschnitten aussehen. Hier wurde eindeutig an der Postproduktion gespart.
Leider besticht auch dieser Film wieder durch die übliche asiatischen Elemente die unbedingt in den Film gepresst werden und so gibt es auch hier wieder Familienfehden die sich später auflösen und alle sich wieder lieb haben. Was uns gefallen hat, war das die Menschen nur auf der halben Dosis Pillen sind und deutlich weniger hyperaktiv über den Bildschirm zappeln, es sei denn die Ratten kommen ins Bild.
In Summe gibt es ein paar auch gut wirkende Effekte und einige atmosphärisch dichte Szenen aufgrund der guten Filmsets. Das war es dann allerdings auch und für jeden „nicht“ Genrefan hat der Rattenfänger den Film schon vorher mit Rattengift erledigt. Die übrigen hartgesottenen Filmfans können mit einem Sixpack Tsingtao Bier einen Blick riskieren.
Wertung: 
4 von 10 Punkten! 

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